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Riverdance - The Show (DVD)
Dies ist die Original-Show, aufgezeichnet im Dublin Point Theatre, nach einer Idee von, und natürlich mit, Michael Flatley - die Show, mit der der Siegeszug des Irish Dancing rund um die Welt begann. Ihm zur Seite stehen unter anderem Jean Butler und als Flamenco-Tänzerin Maria Pagés. Die faszinierende Musik, die traditionelle irische Elemente genial mit modernen Arrangements verbindet, stammt von Bill Whelan, während die irischen Choreografien von Michael Flatley und die spanischen von Maria Pagés entworfen wurden. Neben den vielen Irish Dancers von der Irish Dance Company und den Sängern von der irischen Chorgruppe "Anuna" sorgen unter anderem "The Harlem Tappers", die "Moiseyev Dance Company" und der Piper Davy Spillane für eine bemerkenswerte kulturelle Breite.
Musik: Bill Whelan
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Riverdance - The New Show (DVD)
Nachdem Michael Flatley ausgestiegen war, trat der neunmalige Weltmeister Colin Dunne an seine Stelle und tanzt hier gemeinsam mit Jean Butler - das Traumpaar des Irish Dancing. Sein Tanzstil ist wesentlich eleganter und damit irgendwie "irischer", als die Dynamik Michael Flatleys. Wieder mit dabei ist Maria Pagés. Obwohl die Show stark umgestellt wurde, speziell bei den American-Tap-Dance-Nummern, stammen die meisten irischen Choreografien noch von Michael Flatley, effektvoll ergänzt von Ideen Colin Dunnes. So ist es kein Wunder, dass die Zuschauer in der Radio City Music Hall in New York ebenso begeistert waren, wie zuvor.
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Riverdance - The Show 2002 (DVD)
Nach den Klassikern tanzte auch bei Riverdance eine neue Generation. Die Soloparts haben in dieser in der Arena in Genf aufgezeichneten Version Joanne Doyle und Brendan de Gallai übernommen. Die gesamte Show wurde wiederum umgestellt und stärker mit Spezialeffekten und mit neuen Kostümen ausgestattet. Auch das technische Niveau der irischen Tänze wurde etwas angehoben. Jedoch ist die Tendenz, sportliche Spitzenleistungen zu zeigen, eindeutig von einer Vernachlässigung der künstlerischen Ausdrucksfähigkeit der Tänzer begleitet, die ihre Vorgänger trotz ihrer absolut spitzenmäßigen technischen Leistungen in diesem Punkt ganz klar nicht erreichen. Trotzdem bietet diese Show so viel Neues, dass sie auch für diejenigen empfehlenswert ist, die schon die beiden Vorgängershows besitzen.
Da die Show inzwischen keine internationalen Auftritte mehr absolviert und nicht mehr erneuert wird, sondern nur noch als ständige Einrichtung wie andere Shows auch in New York zu sehen ist, dürfte dies die letzte eigenständige DVD-Veröffentlichung sein. Musik: Bill Whelan
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Riverdance - The 10th Anniversary (DVD)
Diese Edition aus zwei DVDs bietet auf der ersten DVD mit "The Best of Riverdance " einen Zusammenschnitt aus den drei bisher auf DVD veröffentlichten Videos. Präsentiert von Jean Butler gibt es einen Rundflug durch 10 Jahre Riverdance-Geschichte.
Die zweite DVD zeigt die Dokumentation "Riverdance - The Documentary: The Ten Years", in der der Weg der Show von den Anfängen über ihren Höhepunkt bis zur reinen Broadway-Produktion aufgezeigt wird. Musik: Bill Whelan
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Riverdance - A Journey (DVD)
Wer von "Riverdance" begeistert ist, wird die in diesem Video gebotenen Hintergrundinformationen zur Entwicklung der Show sicher zu schätzen wissen. Das Video begleitet die Show auf einer Tour und bringt dabei neben Szenen von hinter der Bühne auch Ausschnitte von verschiedenen Aufführungen in Dublin, London und New York.
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Lord of the Dance (DVD)
Nach Problemen mit den Produzenten bei "Riverdance" entschloss sich Michael Flatley, eine eigene Tanzshow zu organisieren, die voll seinen künstlerischen Ideen entsprach. Dabei gestaltete er "Lord of the Dance" in einer einzigartigen Synthese, tänzerisch sowohl traditioneller als auch moderner als "Riverdance". Die perfekte Verflechtung von Light Dance und Heavy Dance wird zwar kräftig mit modernen Tanzelementen angereichert, führt aber als Ganzes nicht vom irischen Tanz weg, wie das bei dem mehr international geprägten "Riverdance" der Fall war, sondern konzentriert sich inhaltlich und stilistisch voll auf das Irische. Großartige Spezialeffekte ergänzen eine interessante Story, die auch historische Bezüge enthält und mit aktuellen politischen Aussagen aufwarten kann.
Neben Michael Flatley selbst wurden die Solistinnen Bernadette Flynn und Gillian Norris mit ihren großartigen tänzerischen Leistungen und ihren beeindruckenden Darstellungen der Rollen der Soairse und Morrigan schnell zu Legenden des Irish Dancing. Auch die Stimme der Sängerin Anne Buckley bleibt im Gedächnis, ebenso wie das furiose Spiel der Violinistinnen. Das in Dublin gedrehte Video wartet darüber hinaus mit einer gekonnten Schnittechnik auf, wobei besonders der Glasboden beeindruckte, mit dem Aufnahmen der tanzenden Füße Michael Flatleys von unten möglich waren, sowie die studienartigen Zeitlupenaufnahmen. Musik: Ronan Hardiman
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Feet of Flames (DVD)
Dies ist ein Live-Mitschnitt eines Open-Air-Auftritts im Londoner Hyde Park, Route of King's. Die Bühnenregie übernahm Michael Flatley selbst. Er ließ die über 100 Tänzer auf einer Bühne in drei Etagen antreten und lockte mit diesem Spektakel 25000 Zuschauer an. Schade auch, dass die an einem Zugseil aufgehängte Luftkamera sehr schlecht eingestellt war. Unverständlich, warum die sehr unscharfen Totalaufnahmen trotzdem verwendet wurden.
Der Ablauf orientiert sich im Wesentlichen an "Lord of the Dance" mit einigen neuen Nummern, die aber recht konzeptlos zusammengewürfelt erscheinen. Dadurch ging der Fluss der Handlung leider verloren - von der tollen Tanztheatershow blieb nur die Show übrig. Leider wurden die Kostüme sehr zum Nachteil verändert, so dass der Dark Lord und seine Soldaten nun eher kitschig daher kommen. Ähnlich ist es auch dem Little Spirit ergangen. Der Tanz ist wie immer Spitzenklasse, aber die amerikanische Effekthascherei hat der Show nicht unbedingt gut getan. Musik: Ronan Hardiman
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Michael Flatley Gold (DVD)
Diese Show in Budapest markierte mit 100 000 Zuschauer wieder einen neuen Rekord. Die Show bietet Altbekanntes, nur wenige neue Choreografien und Tänze. Ob man sie sich unbedingt zulegen muss, wenn man die anderen Flatley-Videos bereits besitzt, ist fraglich. Es wird nicht wirklich eine neue Show mit neuem Konzept und neuen Ideen gezeigt. Der einzige Zweck dieser Show scheint für Michael Flatley zu sein, sich selbst zu feiern, was sich schon beim Vorgänger andeutete. Dieses Video ist also eher etwas für Fans und Sammler.
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Celtic Tiger (DVD)
Waren die beiden ersten Shows von Michael Flatley einschließlich ihrer Weiterentwicklungen echte Knüller, die das Irish Dancing zu einer weltweiten Showsensation gemacht haben, hat ihn hier wohl scheinbar sein amerikanisches Erbe eingeholt. Von Irish Dancing ist außer dem Namen in dieser Show kaum etwas übrig. Dafür gibt es zu Hauf schlechten Geschmack, unerträgliche Selbstverehrung des Meisters und aufdringliche amerikanische Selbstbeweihräucherung, passend zur Zeit. Mit dieser Show hat Michael Flatley sich und dem Irish Dancing sicher keinen Gefallen getan.
Um nur einige Dinge zu nennen, die dem Zuschauer sauer aufstoßen, sei auf die zuckersüßen Bienchen und Schmetterlinge, die Dame mit dem Vogel auf dem Kopf und Michael Flatley im Stars-and-Stripes-Anzug verwiesen. Höhepunkt der Geschmacklosigkeit ist jedoch die getanzte Vergewaltigungsszene, die jedem klar macht, dass sich eine Frau ja schließlich sehr gern sexuell nötigen lässt. Abscheulich! Die wenigen wirklich gelungenen und sehenswerten Szenen, etwa die Rotröcke, können das Werk aber letztlich nicht retten. Nur etwas für eingefleischte Michael-Flatley-Fans - für Freunde des Irish Dancing vernachlässigbar. Musik: Ronan Hardiman
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Diese Show ist etwas Besonderes unter den irischen Tanzshows, denn es handelt sich hierbei nicht um eine Revue-Show, sondern um Tanztheater in 17 Szenen. Lead Dancer sind Colin Dunne als Diarmuid und Jean Butler als Grania, beide bekannt aus "Riverdance", die die Show entwickelten und auch choreografierten. Mit dabei ist auch der Schauspieler Tony Kemp als High King Finn McCool. Die Musik wurde von Seamus Egan arrangiert.
Die Show erzählt die alte irische Sage von Diarmuid und Grania, eine klassische Dreiecksgeschichte um Treue, Verrat, Vergeltung und Verzweiflung. Das Bühnenbild und die Kostüme sind nur sparsam, weil die Show an das moderne Theater anknüpft. Tanz und Darstellung sind das Entscheidende, nicht Spezialeffekte und Glamour. Diese Show besticht, neben den tänzerischen Spitzenleistungen, vor allem durch ihre lyrische Ausdruckskraft.
Das Video ist unbedingt zu empfehlen, nicht zuletzt weil die Show nicht mehr live zu sehen ist, denn leider blieb ihr der kommerzielle Erfolg versagt und sie wurde eingestellt.
"Gaelfoce Dance", hier aufgenommen in The Waterfront, Belfast, kann vor allem mit seiner Musik überzeugen. Colm O'Foghlú hat hier ein stilistisch großartiges Werk erschaffen, dass sogar "Riverdance" und "Lord of the Dance" in den den Schatten stellt. Die Tanzshow dagegen bleibt in der Qualität etwas hinter den großen Shows zurück, auch wenn Choreograf Richard Griffin solide Arbeit geleistet hat. Die Tänzer sind erheblich jünger und unerfahrener, die im Tanz erzählte Geschichte wirkt etwas inkonsistent und gezwungen. Und natürlich merkt man, dass hier weniger Geld für Bühnenbild und Spezialeffekte vorhanden war. Trotzdem ist diese Show durchaus sehenswert, denn wo den Tänzern die Erfahrung fehlt, zeigen sie Begeisterung. Timothy Manners, Rosemary Watson, Brendan Scullion und Christine Robinson zeigen gemeinsam mit den anderen Tänzern vollen Einsatz, womit man auch sagen muss, dass der Weggang von Weltrekordler James Devine, der zwar schnell war, aber durch seinen eher vulgären Stil auffiel, der Show sehr gut getan hat.
RagúsVon den Aran-Inseln stammt "Ragús", eine außerhalb Irlands nur sehr wenig bekannte, aber großartige Show mit Schwerpunkt Sean Nós. Inzwischen gab es aber auch schon einige Auslandsauftritte. Die Show beeindruckt mit Können und Gefühl und verzichtet weitgehend auf Bühneneffekte im amerikanischen Stil.
Magic of the DanceIm Gegensatz zu den anderen Shows ist dies eine zum großen Teil deutsche Produktion. Vom soliden, aber nicht unbedingt berauschenden Irish-Dancing-Teil abgesehen gibt es auch noch American Tap, der aber als Stilbruch wirkt, sowie eine Art Tanz-Karaoke, was schlicht billig und schmutzig ist, geht hier doch der "Spaß" zu Lasten der Opfer. Trotzdem ist die Show durchaus ansehenswert, obwohl die Videoqualität zu wünschen übrig lässt.
Celebration of Irish DancingKeine Show im eigentlichen Sinne, sondern eine Zusammenstellung von Auftritten von traditionellen Step Dancers und Céilí Dancers - Erwachsene sowie Kinder bis in die hohen Schwierigkeitsstufen. Für Tanzbegeisterte, die nur die Shows kennen, sich aber keine Vorstellung von tratitionellem Irish Dancing machen können, genau das Richtige. Auch dabei der "Dark Lord " aus "Lord of the Dance" - im Kilt!
Rhythm & Shoes - The Irish WayTraditional Irish Dancing als Show aufbereitet. Wirklich schöner Auftritt, aber leider schwache Videoqualität.
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