Irish Dancing ist eine sehr intensive körperliche Betätigung. Es birgt damit selbst im leichtesten Fall gewisse Gesundheits- und Verletzungsrisiken, die um so höher sind, je intensiver und sportlicher das Tanztraining betrieben wird. Viele dieser Risiken können durch Einhaltung bestimmter Vorsichtsmaßnahmen vermieden oder zumindest minimiert werden. Ganz ausschließen lassen sich Unfälle und unglückliche Zufälle jedoch nie. Verletzungen und Gesundheitsschäden können im Irish Dancing infolge einmaliger Fehlbelastung oder infolge von Dauerbelastung auftreten. Im ersten Fall können sie sowohl bei regulären Tanzbewegungen entstehen, als auch Folge misslungener Bewegungen sein.
Probleme bei regulären Bewegungen haben ihre Ursache meist darin, dass ein Tänzer sein Grundleistungsvermögen überschreitet. Betrifft das die Ausdauer, kann es zu Kreislaufschwäche mit Übelkeit bis hin zu Bewusstlosigkeit, zu Krämpfen und Muskelkater oder bei starkem Schwitzen zu Dehydrierung kommen. Diese Gesundheitsprobleme sind normalerweise eher lästig, als gefährlich, können aber im Fall von Kreislaufschwäche und Dehydrierung durchaus lebensbedrohliche Ausmaße annehmen, vor allem wenn die körperliche Konstitution des Betroffenen ohnehin angegriffen ist. Überschätzt ein Tänzer die Leistungsfähigkeit seiner Muskeln, Sehnen, Bänder und Gelenke, kommt es zu partiellen Überlastungen dieser Organe. Die Folgen sind Zerrungen, Überdehnungen, Prellungen und leichte Verstauchungen, eventuell sogar Muskelfaserrisse. Die gleiche Art von Verletzungen entsteht, wenn ein Tänzer zwar die für spezielle Übungen notwendige Grundleistungsfähigkeit besitzt, sich aber nicht ausreichend darauf vorbereitet, beispielsweise sich vorher nicht ausreichend erwärmt und dehnt, was ebenfalls zu einer partiellen Überlastung führen kann. Solche Verletzungen sind zwar schmerzhaft, aber normalerweise ungefährlich. Sie können jedoch das Training erheblich behindern und sich zu einem längeren Problem entwickeln, wenn man nicht angemessen darauf reagiert.
In jedem dieser Fälle gilt als Grundsatz, sich beim Training nicht selbst zu überschätzen und sich nicht zu übernehmen. Eine realistische Selbsteinschätzung ist vor allem auch dann unbedingt notwendig, wenn man trainiert, obwohl man gewisse gesundheitliche Probleme hat, sei es eine kleine Infektion, Magenprobleme oder Muskelschmerzen. Einer Dehydrierung kann in jedem Fall durch ausreichendes Trinken während des Trainings vorgebeugt werden. Auch die Behandlung einer Dehydrierung besteht darin, genug Flüssigkeit, eventuell mit etwas Salz zum Ausgleich des Mineralverlustes, zu sich zu nehmen, solange es nicht so schlimm ist, dass eine ärztliche Versorgung notwendig wird. Krämpfen lässt sich bei akuter Anfälligkeit durch ausreichend Magnesium, beispielsweise als Getränk, vorbeugen. Eine Beschränkung auf ein gesundes Maß an Belastung sollte aber im Allgemeinen schon reichen, was auch für die Vermeidung von Muskelkater zutrifft. Als Nachversorgung bei Krämpfen und Muskelkater kommen Massagen und leichtes Bewegungstraining sowie Einreibung mit durchblutungsfördernden Stoffen in Frage. Die Folgen muss man aber einfach aushalten, bis es vorbei ist. Zeigt sich eine Kreislaufschwäche während des Trainings, sollte das Training besser abgebrochen werden. Normalerweise reicht es dann, die Beine einige Zeit hoch zu lagern, bis sich der Körper wieder beruhigt hat. Muskel- und Gelenkverletzungen, auch der leichteren Art, sind dagegen schon wesentlich unangenehmer, denn sie brauchen einige Zeit, um abzuheilen. Zu frühe und zu starke Neubelastung vor dem Abheilen führt zum Wiederaufbrechen der Verletzung und kann sogar ernsthaftere Schäden verursachen. Die Behandlung von Zerrungen, Überdehnungen, Prellungen und leichten Verstauchungen ist normalerweise einfach. Bei stärkeren Schmerzen hilft Kühlung mit kaltem Wasser, Eis oder Eisspray. Für die Heilung sind durchblutungsfördernde Einreibungen und Massagen sehr hilfreich. Zur teilweisen Entlastung der betroffenen Organe können Bandagen verwendet werden, so dass der Heilungsprozess ungestört verlaufen kann. Nur in seltenen Fällen, beispielsweise bei schlimmeren Muskelfaserrissen, ist ärztliche Hilfe erforderlich. Das weitere Training muss aber auf jeden Fall dem Verletzungszustand angepasst werden, will man nicht Schlimmeres riskieren. Zur Vorbeugung ist es, neben der allgemeinen Regel, sich nicht zu überschätzen, erforderlich, vor dem eigentlichen Training für eine ausreichende Erwärmung und Dehnung zu sorgen, so dass der Bewegungsapparat im Training sein Leistungsoptimum entfalten kann.
Neben Selbstüberschätzung und ungenügender Vorbereitung ist vor allem eine nicht optimal angepasste Ausrüstung für akute Trainingsverletzungen ohne Unfälle verantwortlich. Reibung in nicht korrekt sitzenden Schuhen, am Gürtel oder im Schrittbereich führt zu wunden Stellen und Blasen. Schlecht oder gar nicht abgefederter Boden kann zur Schwellung von Gelenken führen. Wunde Stellen und Blasen sind eher unbequem, als gefährlich. Sie können aber recht schmerzhaft sein und lenken die Konzentration ab. Prinzipiell lassen sie sich vermeiden, indem für eine optimale Passform der Schuhe oder des Gürtels oder eine zusätzliche Kleidungsschicht gesorgt wird. Mit Pflastern und Bandagen können einzelne Reibestellen geschützt werden. Großflächiges Abkleben gefährdeter Hautbereiche mit Sportpflaster ist ebenfalls möglich, wobei aber die Gefahr besteht, dass Hautfalten zugeklebt werden, die dann während der Bewegung ihrerseits reiben und aufreißen können. Daher sind kleine Pflaster, die nur die Problemzonen bedecken, meist besser zur Vorsorge geeignet. Wenn es sich vermeiden lässt, sollte möglichst nicht mit Blasen getanzt werden, um Vergrößerung, Aufreißen und Entzündung zu vermeiden. Ist es dennoch notwendig, kann die betroffene Stelle mit Pflaster und Mull oder Fließ abgepolstert werden. Auf keinen Fall sollte eine Blase geöffnet werden, denn dadurch steigt die Infektionsgefahr enorm, wodurch eine kleine Unannehmlichkeit schnell zu einem Fall für den Arzt werden kann.
Die bisher genannten gesundheitlichen Probleme bei regulären Tanzbewegungen lassen sich prinzipiell durch entsprechende Vorsichtsmaßnahmen vermeiden. Das trifft auf Verletzungen infolge misslungener Bewegungen nicht zu. Zwar resultiert auch ein Teil dieser unfallartigen Verletzungen auf einer Selbstüberschätzung des Tänzers, es sind aber vor allem zufällige Unfälle, die aus dem allgemeinen Risiko schwieriger Tanzbewegungen folgen. Prinzipiell vermeidbar sind Unfälle bei dem Versuch, schwierige Tanzbewegungen ohne ausreichendes technisches Können oder ausreichende Kraft auszuführen. Eine gesunde Selbsteinschätzung ist hier wieder die beste Vorbeugung. Vor allem die wirklich komplizierten und gefährlichen Bewegungen solten außerdem prinzipiell nur unter fachkundiger Anleitung durch einen Tanzlehrer versucht werden. Motionen, die nicht dem eigenen Fähigkeitsniveau entsprechen, sollten in jedem Falle ganz unterlassen werden.
Demgegenüber lassen sich zufällige Unfälle kaum vermeiden. Zwar erhöht ein gutes Training die Wahrscheinlichkeit, dass Fehlbewegungen folgenlos abgefangen werden können, und eine hohe Konzentration senkt das Risiko, Bewegungen fehlzuleiten, aber manchmal passieren Unfälle eben. So kommt es zu schiefen Aufsprüngen, Tritten, Gelenkverdrehungen und Stürzen. Die Folgen sind im einfachsten Fall ähnlich wie oben Zerrungen, Überdehnungen, Prellungen, Verstauchungen und Muskelfaserrisse. Die Verstauchung des Fußgelenkes infolge Verdrehung beim Sprung ist eine der häufigsten Verletzungen im Irish Dancing. Behandlung und Nachsorge solcher Verletzungen geschehen wie oben besprochen. Problematischer wird es, wenn es zu Bänderrissen oder Gelenkschäden, speziell Meniskusschäden und Verrenkungen, kommt. Ein Bänderriss im Bein führt praktisch zur Bewegungsunfähigkeit. Gelenkschäden führen zur Einschränkung der Beweglichkeit des betroffenen Gelenkes, während Verrenkungen zusätzlich zur Bewegungsunfähigkeit noch durch eine starke Dislokation des betroffenen Gelenkes auffallen. Alle diese Verletzungen, die mit Schwellungen und Blutergüssen einher gehen, sind im Allgemeinen sehr schmerzhaft. Kühlen mit Eis hilft dann zwar gegen die Schwellung und den Schmerz, eine ärztliche Behandlung, oft mit Operation und langwieriger Nachsorge, ist aber unbedingt erforderlich. Das gilt auch für Anbrüche und Brüche von Knochen. Bei Irish Dancers sind meistens Fußknochen oder Fußgelenke von Brüchen betroffen, gelegentlich auch Unterschenkel oder Knie. Durch Sturz ist natürlich auch jeder andere Bruch möglich, wobei Brüche von Hüftgelenk und Wirbelsäule besonders gefährlich sind. Sogar Brüche von Fingern durch einen Tritt mit dem harten Fersenabsatz gegen die Hand bei einem Cut sind bereits vorgekommen. Knochenbrüche werden ebenfalls von Schwellungen und Blutergüssen begleitet. Je nach Ort des Bruches kommt es zu mehr oder weniger großen Bewegungseinschränkungen, eventuell zu merkwüdigen Stellungen von gebrochenen Körperteilen oder sogar zu offenen Brüchen. Vor allem bei größeren Brüchen kommt es durch inneren Blutverlust und intensiven Schmerz auch zu Kreislaufschwäche und Schockzuständen - und natürlich tut es für gewöhnlich wahnsinnig weh. Brüche bedürfen grundsätzlich der ärztlichen Behandlung. Im einfachsten Fall bedeutet das eine längere Ruhigstellung, bei komplizierteren Brüchen sind auch Operationen erforderlich. Mit dem Tanzen ist dann erst einmal für eine längere Zeit Pause. Außerdem ist der Heilungsprozess oftmals mit einer Reduktion der Gelenkbeweglichkeit und der Muskelmasse verbunden, so dass ein spezielles Wiedereinstiegstraining notwendig ist.
Kommt man hingegen durch einen falsch gezielten Slice oder Treble mit Schürfwunden oder Blutergüssen am Knöchel oder Unterschenkel davon, tut das zwar weh, bleibt außer einer schön blauvioletten oder grüngelben Verfärbung aber folgenlos. Mit fortschreitendem Trainingserfolg sollten sich solche Vorfälle überdies von selbst reduzieren. Ansonsten lassen sich die gefährdeten Körperstellen auch mit Bandagen schützen. Schmerz und Verfärbung vergehen von selbst, oberflächliche Schürfwunden heilen schnell ab. Eventuell kann man die betroffene Stelle zur Schmerzlinderung und Abschwellung kühlen und zur Auflösung der Blutergüsse leicht massieren oder wiederum mit durchblutungsfördernden Stoffen einreiben.
Tanztraining ist keine einmalige Angelegenheit, sondern wird regelmäßig über einen längeren Zeitraum betrieben. Dadurch entstehen Dauerbelastungen, die ebenfalls langfristig zu körperlichen Schädigungen führen können. Besonders die Gelenke sind gefährdet und können nach längerer Zeit Abnutzungserscheinungen und bleibende Schäden aufweisen. Beim Hochleistungstraining sind solche Effekte sogar kaum vermeidbar, weshalb man sich vernünftigerweise eigentlich lieber auf weniger Leistung und mehr Spaß beschränken sollte. Ein gut federnder Tanzboden ist auber in jedem Fall eine sehr gute Vorbeugungsmaßnahme, die die Wahrscheinlichkeit von Langzeitgelenkschäden drastisch reduziert.
Ständig wiederholte leichte Überlastungen von Bändern, Sehnen, Muskeln und Gelenken können letztlich zu Entzündungen führen. Solche Entzündungen sind relativ schmerzhaft und schwierig zu behanden. Bleiben sie unbehandelt oder wird nur der Schmerz mit Medikamenten abgestellt, sind dauerhafte Schädigungen unvermeidlich. Eine für das Irish Dancing besonders charakteristische Verletzung dieser Art ist das mediale Schienbeinkantensyndrom, von den Tänzern kurz Shin Splint genannt. Dabei bilden sich als Entzündungsherde kleine verhärtete Muskelknoten in der an der Schienbeininnenkante befestigten Sehne, die sehr schmerzhaft sind. Allerdings strahlt der krampfartig stechende Schmerz auch in die Achillessehne und die Ferse aus, so dass der Betroffene eine Verletzung dort annimmt, obwohl die Ursache für seine Schmerzen ganz woandes liegt. Treten solche Entzündungen auf, sollte das Training vorerst unterbrochen werden. Zur Abheilung sind Punktmassage, Eiswürfelmassage und aktive Dehn- und Streckübungen ohne zu starke Belastung hilfreich. Dazu sollte auch die Hilfe eines Therapeuten in Anspruch genommen werden. Besteht eine besondere Affinität zu Shin Splints, helfen feuchte Wärme sowie die Bandagierung des Fußes zur Unterstützung des Fußinnenrandes, um die Neubildung von Entzündungsherden zu verhindern und die vorhandenen Symptome zurück zu bilden. Allgemein gilt, dass auch im Fall von Entzündungen im Bewegungsapparat ein federnder Tanzboden eine ideale Vorbeugungsmaßnahme darstellt. Dazu kommen speziell gegen Shin Splints Stärkung und Massage des Innenfußes durch häufiges barfuß Gehen und durch ausreichende Fußübungen vor dem eigentlichen Tanztraining, sowie eventuell orthopädisch geformte Einlagen für die Tanzschuhe, die eine zusätzliche Entlastung für die Muskeln und Sehnen bringen.
Die Dauerbelastung beim Tanz kann zu Deformationen des Skelettes führen. Das betrifft natürlich speziell die Füße. Der hohe Ballenstand des Irish Dancing ist nicht unbedingt die natürlichste Fußhaltung. Kritisch wird es jedoch beim Stand auf den Zehenspitzen. Solche Toe Stands haben seit einigen Jahrzehnten verstärkt Einzug in die höheren Leistungsklassen des Wettkampftanzes gehalten. Die Gefahr von Deformationen der Füße ist dabei bei kleinen Kindern, deren Füße noch im Wachstum sind, besonders groß. Daher sind Toe Stands, wenn überhaupt nötig, erst ab mindestens 12 Jahren akzeptabel. Denn ist der Schaden erst einmal getan, ist eine Behandlung sehr schwierig und eher wenig erfolgversprechend.
Die Vielzahl der Sprünge im irischen Tanz kann auch zu Rückenbeschwerden und Wirbelsäulenschäden führen. Auch hier ist es wieder der Tanzboden, der einen entscheidenden Einfluss auf das Schadensrisiko ausübt. Harte, unelastische Böden verwandeln jeden Sprung in eine heftige Stauchung, die die Wirbelsäule auf Dauer erheblich beschädigt. Der gleiche Effekt entsteht aber auch durch eine falsche Sprungtechnik. Sprünge müssen bei der Landung mit den Beinen richtig abgefangen und elastisch gebremst werden. Bei starrem Aufsprung pflanzt sich die Stauchung durch das gesamte Skelett fort und kann so Schäden verursachen. Die fortgesetzte übermäßige Belastung des Skeletts kann auch zu Ermüdungsbrüchen führen. Daher ist zur Schadensvermeidung neben einem schwingfähigen Tanzboden vor allem eine geeignete Sprungtechnik wichtig. Das ist ein wesentliches Argument, zum Erlernen des Irish Dancing einen fähigen Tanzlehrer zu konsultieren, der aufgrund seines Sachverstandes die Sprungtechnik entsprechend korrigieren kann.
Auf den ersten Blick eher skuril erscheint, dass einige Irish Dancers infolge übermäßigen Lärms speziell bei Heavy Dances auf die Dauer bleibende Gehörschäden erleiden. Das liegt jedoch nicht an dem kräftigen Klang einfacher Steppgeräusche. Vielmehr sind Tänzer beim Training von Heavy Dances versucht, die Musik lauter zu stellen, um deren Rhythmus auch noch durch ihre eigenen Steppklänge hindurch zu hören und halten zu können. Wird dann automatisch unbewusst auch die Kraft der Steppklänge verstärkt, um sie von der Musik abzusetzen, hat man nichts substantielles erreicht, außer dass der Lautstärkepegel gestiegen ist. Dieser Effekt kann sich durchaus auch weiter hoch schaukeln, womit besonders bei größeren Trainingsgruppen schnell gehörschädigende Schallstärken erreicht werden können. Die Vermeidung solcher Schäden ist entsprechend einfach. Verliert der Tänzer den Rhythmus der Musik, weil er sie nicht mehr hören kann, müssen die Steppbewegungen entsprechend sanfter ausgeführt werden, anstatt die Musik lauter zu machen. Das ist überdies gelenkschonender und sorgt für einen besseren, leichteren und eleganteren Tanzstil.
Allgemein kann gesagt werden, dass die beim Irish Dancing möglichen Gesundheitsrisiken durch eine richtige Vorbereitung, Durchführung und Nachbereitung des Trainings erheblich minimiert werden können. Die wichtige Rolle einer ausreichenden Erwärmung und Dehnung vor dem eigentlichen Training wurde bereits ausführlich erklärt. Bei Anfälligkeit gegenüber Muskelproblemen sind auch Massagen von Oberschenkeln, Unterschenkeln und Füßen sowie Einreibungen mit durchblutungsfördernden Mitteln vor allem der Knie- und Fußgelenke eine gute Trainingsvorbereitung, speziell bei intensiverem, leistungsorientiertem Training. Auch sollte vor dem Training etwas Leichtes, aber nicht zu viel, gegessen werden. Traubenzucker als Energiespender ist keine schlechte Idee, auch wenn es nicht unbedingt notwendig ist. Zur Anregung des Kreislaufs ist eine Tasse Tee oder Kaffee hilfreich, während Medikamente unbedingt das falsche Mittel sind. Auch Alkohol und Tabak sollten vor dem Training gemieden werden. Alkohol stört die Reizleitung und damit die Reaktionsgeschwindigkeit, wodurch das Unfallrisiko steigt. Rauch und Nikotin wiederum hemmen die Atmung und Durchblutung, was schon allein ohne Training zu Gesundheitsschäden führt.
Das Training selbst sollte dem Leistungsvermögen des Tänzers entsprechen und sich auf vernünftige Leistungsansprüche beschränken. Wer unbedingt Rocking im Toe Stand machen muss, der muss auch mit dem Risiko leben, sich die Füße zu brechen und eventuelle Dauerschäden davon zu tragen. Für vernünftige Tänzer kommt es darauf an, möglichst vor dem Schaden klug zu sein. Das gilt auch für die korrekte, gelenkschonende Tanztechnik, die man von einem erfahrenen Tanzlehrer erlernen kann.
Nach dem Training kann man sich nochmals eingehend um seine Muskeln und Gelenke kümmern. Auch hier sind Massagen und Einreibungen, sowie ausreichende Wasser-, Mineralien- und Energiezufuhr mögliche Maßnahmen. Natürlich müssen Blessuren, die man davon getragen hat, wie oben beschrieben behandelt werden. Allgemein aber gilt, dass ein Training, welches man nur mit Medikamenten übersteht, keine gute, gesunde Sache ist.
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Letzte Änderung: 1. Januar 2007 - © Kunst des Denkens 2003-2007
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