Die Musik irischer Tänze hat sowohl melodisch als auch rhythmisch ganz spezielle Eigenarten, die sie von anderen Musikstilen unterscheidet. Für den Tänzer ist dabei die charakteristische Rhythmik von entscheidender Bedeutung. In dieser Hinsicht zeichnen sich irische Tänze vor allem dadurch aus, dass sie nicht nur aus einem einfachen Grundrhythmus bestehen, sondern dass einem Grundrhythmus ein bis zwei weitere Zwischen- und Oberrhythmen überlagert sind, wobei es sich auch noch um Mischrhythmen handeln kann. Weiterhin kann dem Grundrhythmus oft noch ein Unterrhythmus mit doppelt oder dreifach aufgespaltenen Schlägen unterlegt sein. Diese komplexe Rhythmik kann mit den Füßen nachvollzogen werden, was unter anderem den irischen Heavy Dances ihren interessanten Klang verleiht.
Irische Tanzmusik besteht aus meist acht Takte langen Phrasen, die häufig in der Form A-A' | B-B' aufeinander folgen. Eine Phrase wird jeweils, eventuell leicht modifiziert, wiederholt, wodurch sich Abschnitte von 16 Takten ergeben. Dieser rhythmischen Überstruktur folgt der Aufbau der Step Dances aus Steps mit 16 Takten und Half Steps aus acht Takten. Die Abfolge der Phrasen allerdings liegt nicht fest, so dass sich viele Varianten wie A-A' | A-A' | B-B | B-A' ergeben.
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Letzte Änderung: 1. Januar 2007 - © Kunst des Denkens 2003-2007
Irish Dancing
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